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Willst du mein
Favoriten sein?

Ist Ihr Wahrzeichen dabei?

Jedes Grätzl in Wien hat seine Besonderheiten. Der Südraum Favoriten ist ein großer Stadtteil mit vielen markanten Ecken. Bei der vergangenen Frage der Woche wollten wir von Ihnen wissen, wofür Ihr Herz im Südraum Favoriten schlägt. Was wäre ein potentielles Wahrzeichen für diesen Stadtteil?
 
Folgende Orte waren die meist genannten Wahrzeichen:

Der Zukunftshof (ehemaliger Haschahof) ist besonders beliebt. Aber auch der Kurpark Oberlaa, der Böhmische Prater und die Weingärten dürfen auf einer Postkarte aus dem Südraum Favoriten nicht fehlen. 

Rückmeldungen zur Projektzeitung | Dialog-Karten

Zur Halbzeit vom Beteiligungsprozess „Willst du
mein Favoriten sein?“ wurde in einer Projektzeitung ein erster Arbeitsstand des SEK vorgestellt. Mittels beigelegter Dialog-Karten wurde eine Möglichkeit zum Austausch geschaffen. Die Rückmeldungen der Dialog-Karten fließen in die Ausarbeitung des SEK ein.

Um die bestehende Lebensqualität im Südraum Favoriten zu sichern und weiter zu verbessern, wird gemeinsam mit der Bevölkerung ein Stadtteil-Entwicklungskonzept (SEK) erarbeitet. Im Rahmen des Beteiligungsprozesses „Willst Du mein Favoriten sein?“ sind alle Bewohnerinnen und Bewohner des Südraum Favoriten eingeladen, ihre Ideen, Anregungen und Sorgen in den Planungsprozess einzubringen.

Im Mai 2020 wurde die Projektzeitung an etwa 18.000 Haushalte versendet. Anhand beigelegter Dialog-Karten und einem Online-Formular konnte direkt Rückmeldung zu den Inhalten der Projektzeitung gegeben werden. Zahlreiche Vorschläge, Bedenken und Ideen sind in den letzten Wochen bei uns eingegangen. In dieser Dokumentation sind die Ergebnisse nach Themenfeldern und nach Grätzl geordnet und dargestellt.

Hier geht es weiter zur Auswertung aller Dialog-Karten!

Am liebsten alles!

Für das eigene Grätzl ist das Beste gerade einmal gut genug. So könnte man das Ergebnis der vergangenen Frage der Woche zusammenfassen. Wir wollten von Ihnen wissen, welche Nutzungen und Einrichtungen Ihnen für Ihre eigene Wohnumgebung besonders wichtig sind. 
  
Fest steht, der Bedarf an zusätzlichen Angeboten ist groß. 
 
So hat die Community abgestimmt: 

Das Ergebnis ist sehr ausgewogen. Auf einem knappen ersten Platz landeten soziale Einrichtungen vor allem für Bildung und Gesundheit. Auch Wochenmärkte, Flohmärkte und Sportmöglichkeiten sind stark gefragt.
 
Haben Sie schon bei der aktuellen Frage der Woche mitgemacht. Diesmal nähern wir uns der Seele des Südraum Favoriten an. Neugierig? 
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Engagement in der Nachbarschaft

Persönliches Engagement in der Nachbarschaft ist einer von vielen Aspekten, die ein Grätzel aufwerten können. Vergangene Woche haben wir gefragt, ob Sie persönlich Lust dazu hätten, einen Beitrag in der Nachbarschaft zu leisten.
 
So hat die Community im Südraum Favoriten abgestimmt:

Die meisten Stimmen bekam die Antwort, „Ja, ich will mich engagieren“. Das freut uns natürlich sehr. Jeder Beitrag ist wichtig! 
 
Doch beinahe ebenso viele Menschen aus der Community sind noch unentschlossen, ob sie dazu bereit wären.
 
Wir sind gespannt, wie sich dieses Thema weiter entwickelt.
 
Klicken Sie sich gleich zur aktuellen Frage der Woche weiter!
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Entwicklung im Südraum Favoriten: Was bewegt Sie?

Wir möchten gerne mehr über Sie erfahren. „Warum ist Ihnen die Entwicklung im Südraum Favoriten wichtig?“ lautete die vergangene Frage der Woche. Ihre Antworten helfen uns dabei herauszufinden, worauf wir bei Informationsmaßnahmen besonders achten müssen. Sie zeigen uns auch, wer die Menschen hinter dem Stadtteilentwicklungskonzept sind. 
 
Die meisten von Ihnen interessieren sich für die Entwicklungen, weil sie entweder im Südraum Favoriten aufgewachsen sind und gerne hier leben, oder weil sie hierher gezogen sind. 

Sie haben aber auch ganz persönliche Beweggründe mit uns geteilt. Das sind einige Beispiele:

  • Weil ich in Favoriten arbeite

  • Weil es mir wichtig ist, dass die Stadtentwicklung unter Mitbestimmung der Bevölkerung geschieht und Bürgerinnen und Bürger gehört werden und nicht nur fertige Entwürfe vorgesetzt bekommen, die sie allenfalls kommentieren dürfen.

  • Weil ich aktiv an der weiteren Planung teilhaben möchte, um mit meinem Beitrag an einer positiven Gestaltung dieses lebenswerten Raumes mitwirken möchte. Es ist jetzt endlich möglich, dass Bürger und Bewohner bei der Stadtentwicklung gehört werden und wichtige Inputs liefern können.
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Das sind die Vorschläge der Community

„Was fehlt Ihnen im Südraum Favoriten besonders?“. Diese Frage hat uns eine Fülle an Antworten beschert. Die Community aus dem Südraum Favoriten hat 126 Verbesserungsvorschläge gemacht. Die meisten Vorschläge widmen sich dem Thema „Mobilität, Auto- und Radverkehr“ sowie „Nahversorgung“. 
 
Hier nur drei Beispiele: 
 
Patrick wünscht sich zum Beispiel: „Verkehrsberuhigte Zonen in kleineren Seitengassen oder in Grünzonen – hier kann ich leider oftmals nur Durchzugsstraßen erkennen.“ 
 
Jennifer schreibt: „U-Bahnverbindung Rothneusiedl!“
 
Lena schlägt vor: „Ein Ärztezentrum, mit div. Fachrichtungen und evtl. Labor. Des Weiteren kleine Läden mit regionalen Produkten.“
 
So sieht die Themenverteilung der Vorschläge aus:

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Die Schwerpunkte des Stadtteilentwicklungskonzept

Aus den Themenfeldern (1) Grünräume, Freiräume & Landwirtschaft, (2) Mobilität & Versorgung, (3) Dorfcharakter sowie (4) Stadtentwicklung, Wohnen & Klima, die mit den BürgerInnen bisher erarbeitet wurden, lassen sich für das SEK nun vier zentrale Schwerpunkte ableiten.

Die Schwerpunkte des SEK

Aus den Themenfeldern (1) Grünräume, Freiräume & Landwirtschaft, (2) Mobilität & Versorgung, (3) Dorfcharakter sowie (4) Stadtentwicklung, Wohnen & Klima, die mit den BürgerInnen bisher erarbeitet wurden, lassen sich für das SEK nun folgende zentrale Schwerpunkte ableiten:

(1) Großgrünräume sichern und vernetzen

Traditionelle Kulturlandschaften mit ihren landwirtschaftlichen Flächen bilden das Rückgrat des Südraum Favoriten. Mit dem SEK wird einer der größten Grünräume Wiens nun auf Dauer gesichert.

Der Großgrünraum Laaer Berg – Liesingtal ist nur ein Teil eines großen Landschaftsraumes im Landesgebiet von Wien und Niederösterreich. Als Teil des Wiener Grüngürtels und im Zusammenspiel mit dem „Grünen Ring“ in Niederösterreich ist er für die gesamte Stadtregion von zentraler Bedeutung, sowohl für die landwirtschaftliche Produktion, den Umgang mit dem Klimawandel als auch für Erholungsfunktionen. Nun soll er dauerhaft als Großgrünraum gesichert werden.

Die so prägenden Grünräume Böhmischer Prater, Laaer Wald, Löwygrube und Kurpark Oberlaa bleiben gesichert und werden gemeinsam mit den Gebieten des Laaer Bergs und des Liesingtals enger vernetzt und in ihren Erholungsmöglichkeiten weiter verbessert. Durch den Abbruch der Anschlussstelle Simmering (A23) entsteht die Möglichkeit, das Areal für die Freizeitnutzung zu attraktivieren und entlang der Ostbahn eine Rad-Fußwegverbindung nach Innerfavoriten zu schaffen („ParkLink“).

Die Großgrünräume im Südraum Favoriten Karte © Knollconsult/ Stadt Wien

(2) Die Dörfer des Liesingtals bewahren

Oberlaa, Unterlaa und Rothneusiedl Ort sind wie Perlen auf einer Schnur entlang des Liesingbachs aufgefädelt. Sie prägen mit ihrem typischen Charakter das Bild des Südraum Favoriten.

Der Maßstab der Stadt ist hier, in den Dörfern des Liesingtals, ein anderer als am Verteilerkreis oder in der Per-Albin-Hansson-Siedlung. Und doch scheint auch hier, am südlichen Rand von Wien die Stadtentwicklung angekommen zu sein. Vor einigen Jahren wurde die U1 bis nach Oberlaa verlängert und an zahlreichen Stellen drehen sich die Baukräne, um ein weiteres Stück Stadt aus dem Boden zu heben. Doch was passiert mit den historischen Dörfern und ihren traditionellen Prägungen?

Die Identität der beiden Orte Oberlaa und Unterlaa kann durch einen Ausbau des Weinbaugebietes Goldberg unterstützt werden. Die Ortskerne sollen durch neue Gestaltungsmaßnahmen attraktiviert und die Heurigenkultur belebt werden. Die Schutzzone sichert außerdem eine angemessene bauliche Entwicklung, die behutsam das Ortsbild bewahrt.

Der Ort Rothneusiedl, der mit dem angrenzenden Zukunftshof ein Ensemble bildet, kann durch die Impulse aus dem Stadtentwicklungsgebiet Rothneusiedl belebt werden. Für alle Ortskerne gilt: die neuen Entwicklungen in ihrer Nachbarschaft erfolgen unter der Wahrung der dörflichen Prägungen. Gleichzeitig ist durch eine kluge Verflechtung von bestehenden und neuen Nachbarschaften eine Verbesserung für den gesamten Stadtteil zu erwarten.

(3) Neue Entwicklungsprojekte bündeln

Im Südraum Favoriten werden in den kommenden Jahren an unterschiedlichen Standorten Stadtent- wicklungsprojekte realisiert. Diese sollen sich im unmittelbaren Umfeld der U1 konzentrieren und somit an einer hochrangigen ÖV-Achse. Dadurch ist es möglich eine kompakte Stadtentwicklung zu erzielen und den Bodenverbrauch so gering wie möglich zu halten. Zugleich können durch eine kompakte und konzentrierte Wohnform mehr Grün- und Freiflächen erhalten bleiben, was gut für den Klimaschutz ist. Außerdem kann aufgrund der Nähe zu den hochrangigen öffentlichen Verkehrsmitteln und der guten Erreichbarkeiten zusätzlicher Verkehr möglichst vermieden werden. Im Gegenzug soll auf umfangreiche zusätzliche Nachverdichtungen in bestehenden, zumeist kleinteiligen Siedlungen weitestgehend verzichtet werden.

(4) Positive Effekte für den Bestand schaffen

Im Südraum Favoriten findet man ganz unterschiedliche Siedlungsformen – in weiten Teilen mit einer hohen Wohnqualität. Bei neuen Entwicklungen ist besonders darauf zu achten und sorgsam mit dem Bestand umzugehen.

Ein zentrales Ziel in der Stadtteilentwicklung ist es, durch neue Projekte auch positive Effekte für den Bestand zu schaffen: Durch Verbesserungen im Fuß- und Radwegenetz und im öffentlichen Verkehr, bessere Nahversorgung sowie durch die Sicherung und stärkere Vernetzung von Grünräumen. Abseits des Einzugsbereichs der U-Bahn wird es nur vereinzelt zu baulichen Entwicklungen kommen und zwar dort, wo bauliche Erweiterungen verträglich und Aufwertungen auch für den Bestand erreicht werden können.

Auch die öffentlichen Freiräume lassen sich verbes- sern. So könnten in manchen Bereichen zusätzliche attraktive Grün- und Freiräume die Lebensqualität heben.

Per-Albin-Hansson Siedlung Ost
Foto © Raumposition

Die ganze Projektzeitung finden Sie hier >>> Weiter zur Projektzeitung.

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Die Gewinner heißen… Bäume!

Öffentlicher Raum wird zu großen Teilen zum Abstellen von Autos verwendet. Vergangene Woche haben wir Sie gefragt, wie Sie öffentlichen Raum gestalten würden, sofern Platz frei werden würde. Voraussetzungen für zusätzlichen Platz sind freilich ein besseres, engmaschigeres Öffi-Netz und fußläufige Nahversorger. 
 
Für die Community im Südraum Favoriten haben einmal mehr Grünflächen und Bäume gewonnen. So sieht das Ergebnis im Detail aus:

Die Community im Südraum Favoriten hat ihre Wünsche deutlich gemacht: Sofern Verbesserungen im Bereich der Öffis und der Nahversorgung erreicht werden können, soll frei gewordener Platz für Grünflächen und Bäume genutzt werden. 
 
Bitte machen Sie unbedingt bei der aktuellen Frage der Woche mit. Sie nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, ist aber umso wichtiger. Was fehlt Ihnen im Südraum Favoriten?

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Das Stadtteilentwicklungskonzept – eine Planungsgrundlage

Das „Stadtteilentwicklungskonzept“ (SEK) ist ein Bindeglied zwischen den Zielsetzungen der Wiener Stadtentwicklung und grundstücksbezogenen Projekten. Und es ist Grundlage für die langfristigen Entwicklungen im Stadtteil.

Ein sogenanntes SEK wird dann erstellt, wenn in einem Stadtteil unterschiedliche Entwicklungen in unterschiedlichen Zeiträumen aufeinander abzustimmen sind, wie Wohnbauprojekte, Grün- und Freiraumentwicklung, Mobilitätsangebote und Versorgungsinfrastruktur. So soll auch für den Südraum Favoriten eine solche voraus- schauende Perspektive erarbeitet und eine Entscheidungsgrundlage für langfristige Vorhaben der Stadtentwicklung geschaffen werden.

Die Schwerpunkte des SEK

Aus den Themenfeldern (1) Grünräume, Freiräume & Landwirtschaft, (2) Mobilität & Versorgung, (3) Dorfcharakter sowie (4) Stadtentwicklung, Wohnen & Klima, die mit den BürgerInnen bisher erarbeitet wurden, lassen sich für das SEK nun folgende zentrale Schwerpunkte ableiten:

Die Themen Mobilität und Versorgung werden als Querschnittsbereiche in mehreren Schwerpunkten integriert bearbeitet.

Die ganze Projektzeitung finden Sie hier >>> Weiter zur Projektzeitung.

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Das denkt die Community über Dörfer des Liesingtals

Gemeinsam mit Ihnen und vielen anderen Menschen aus dem Südraum Favoriten, wollen wir ein Stadtteilentwicklungskonzept (SEK) entwickeln. Darin wird auch Ihre Antwort auf die vergangene Frage der Woche eine wichtige Rolle spielen. 
 
Wir haben Sie nach dem Umgang mit den Dörfern des Liesingtals – Oberlaa, Unterlaa sowie der Ort Rothneusiedl – gefragt. Welche Aspekte sind der „Willst du mein Favoriten sein?“-Community dabei besonders wichtig? 

So sieht das Ergebnis aus: 

Die Sicherung des Ortsbildes durch eine Schutzzone, aber auch Impulse für die Heurigenkultur sind der Community am wichtigsten. 
 
Auch in den digitalen Sprechstunden wurde öfters nach den Dörfern des Liesingtals gefragt. Mittlerweile können wir Ihnen zum Umgang mit den Dörfern schon Folgendes sagen: 
 
Die alten Ortskerne in Oberlaa und Unterlaa mit ihren noch dörflichen Charakter sind von besonderer Bedeutung für den Südraum Favoriten. Es gilt ihre Identität zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dies ist bereits durch die erfolgte Bausperre eingeleitet worden. Es wird an einer Überarbeitung der Schutzzone gearbeitet und wir entwickeln zahlreiche Initiativen zum Thema „Ortsbild“ bzw. „Weinkultur“, um die weitere Entwicklung zu stärken. 
 
Haben Sie schon bei der aktuellen „Frage der Woche“ mitgemacht? Sie handelt von einem ganz besonderen Ort im Südraum Favoriten.

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